“...Die Welt ist untergegangen. Länder, Grenzen, Nationen und Staaten gibt es genauso wenig
wie die Erinnerung daran. Nur ewige qualmende Löcher, riesige Ruinen und brennende
Landschaften, die sich seit Jahren nicht beruhigen, erinnern noch an den großen Krieg. Es hat
lange gedauert, bis wieder Leben an die Oberfläche gekrochen kam. Auch in den Bunkern
wurden Essen und Wasser irgendwann knapp. Was man oben gefunden hat, hat niemandem
gefallen und was sich mit der Zeit in den brodelnden Giftpfützen der Welt gebildet hatte noch
viel weniger.
Aber das Leben musste weitergehen - warum auch immer. Aus der Asche formten sich
provinzielle Machtblöcke, Armeen, Zusammenschlüsse von Verrückten, Bekehrten,
menschenfressenden Wahnsinnigen und Frommen, die manchmal noch verrückter erscheinen
als ihre menschenfeindlichen Nachbarn in so einer Welt. Völlig widersprüchlich und kontrovers
bevölkern sie nun das zerfressene Gesicht dieses Planeten und streiten sich um die letzten
Habseligkeiten, die ihnen die Zeit noch gelassen hat.
Die Atmosphäre, die Umweltgifte und der große Krieg haben die Welt in eine lebensfeindliche
und doch abwechslungsreiche Hölle verwandelt. Man muss permanent Medikamente zu sich
nehmen, um nicht dahingerafft zu werden oder zu mutieren. Dekontamination steht auf der
Tagesordnung.
Einige Gebiete werden von Besatzungsmächten mit strengem Regiment geführt, einige Städte
und Enklaven florieren und bringen erstaunliches hervor doch dazwischen …. dazwischen sind
die Bad Lands. Hier herrscht nur die “Trading Company”, das letzte Machtvakuum welches
zwangsläufig von Allen akzeptiert werden muss... und die Gier nach Wasser, Benzin, Essen,
Schnaps und Medikamenten…"